Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Software „immotools24“
Anbieter:
Design & Desktop LLC
Betrieb & Verkauf der Software „immotools24“
1111b South Governors Avenue, STE 48027
Dover, DE 19904, USA
Stand: 15.12.2025
Design & Desktop LLC
Betrieb & Verkauf der Software „immotools24“
1111b South Governors Avenue, STE 48027
Dover, DE 19904, USA
Stand: 15.12.2025
§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Design & Desktop LLC (nachfolgend „Anbieter“) und
- Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB (nachfolgend „Verbraucher“ oder „Privatkunden“)
- Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend „Unternehmer“ oder „Geschäftskunden“)
- Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
- Die AGB gelten in der jeweils bei Vertragsschluss gültigen Fassung auch für künftige Verträge mit dem selben Kunden, ohne dass der Anbieter nochmals ausdrücklich auf sie hinweisen muss.
- Vertragssprache ist Deutsch. Etwaige Übersetzungen dienen nur der Verständlichkeit.
§ 2 Vertragsgegenstand – Art der Leistungen
- Der Anbieter stellt mit „immotools24“ eine webbasierte Software („Software“) zur Verfügung, mit der insbesondere Grundrisse und andere immobilienbezogene Visualisierungen/Funktionen erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können.
- Die Software wird ausschließlich online („Software as a Service“ / SaaS) über das Internet bereitgestellt. Eine Überlassung der Software als installierbare Lokallizenz erfolgt nicht.
- Der Anbieter bietet verschiedene Einzelfunktionen (z.B. Grundriss-Erstellung, Virtuelle Home Staging, Immobilienvideo usw.) an, die jeweils separat gegen Entgelt gebucht werden können. Welche Funktionen verfügbar sind und welche Leistungsinhalte sie haben, ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Bestellprozess auf der Website.
- Die Nutzung setzt eine funktionierende Internetverbindung sowie geeignete Endgeräte und Browser voraus. Diese Voraussetzungen liegen im Verantwortungsbereich des Kunden und sind nicht Teil der Leistung des Anbieters.
§ 3 Registrierung und Kundenkonto
- Für die Nutzung der Software ist in der Regel die Erstellung eines Kundenkontos erforderlich. Der Kunde hat hierbei wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
- Zugangsdaten (Login, Passwort etc.) sind vom Kunden geheim zu halten und dürfen Dritten nicht unbefugt zugänglich gemacht werden. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch der Zugangsdaten vorliegen.
- Unternehmenskunden haben ihre Nutzer intern zuzuordnen und dafür zu sorgen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf das Konto haben.
§ 4 Vertragsschluss / Buchung einzelner Funktionen
- Die Darstellung der Software und der Einzelfunktionen auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Einladung an den Kunden, ein Angebot abzugeben („invitatio ad offerendum“).
- Der Kunde gibt mit Abschluss des Bestellvorgangs (Klick auf einen entsprechenden Button, z.B. „kostenpflichtig bestellen“) ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die gewählten Funktionen ab.
- Der Vertrag kommt zustande durch:
- ausdrückliche Annahmeerklärung des Anbieters per E-Mail oder
- Bereitstellung der gebuchten Funktion innerhalb der Software (z.B. Freischaltung im Kundenkonto).
- Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen im Einzelfall abzulehnen (z.B. bei Verdacht auf Missbrauch oder Zahlungsunfähigkeit).
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
- Alle Preisangaben verstehen sich – sofern im Bestellprozess nicht anders angegeben – netto. Soweit für den jeweiligen Kunden Umsatzsteuer nach dem anwendbaren Recht geschuldet ist (insbesondere bei Verbrauchern in der EU), wird diese im Bestellprozess ausgewiesen und zusätzlich berechnet. Bei Unternehmern innerhalb der Europäischen Union mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erfolgt die Abrechnung in der Regel ohne Umsatzsteuer unter Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
- Die Zahlung erfolgt online über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten, insbesondere.
- Bei Auswahl bestimmter Zahlungsarten (insbesondere PayPal, Klarna) gelten ergänzend die AGB und Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Zahlungsdienstleister. Der Kunde schließt ggf. eigene Verträge mit diesen Zahlungsdienstleistern.
- Der Rechnungsbetrag ist – sofern nicht anders angegeben – sofort fällig. Schlägt eine Zahlung fehl oder wird rückbelastet, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu den gebuchten Funktionen bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
- Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Bereitstellung, Verfügbarkeit und Wartung
- Der Anbieter stellt die Software grundsätzlich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur Verfügung, mit einer üblichen Verfügbarkeit im Jahresmittel (z.B. 98 %). Eine bestimmte garantierte Verfügbarkeit schuldet der Anbieter nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
- Zeitweilige Beschränkungen der Verfügbarkeit können sich insbesondere durch Wartungsarbeiten, Sicherheits- oder Kapazitätsgründe sowie Ereignisse höherer Gewalt ergeben. Der Anbieter berücksichtigt bei planbaren Wartungen nach Möglichkeit die Interessen der Kunden und informiert – soweit zumutbar – vorab.
- Störungen, die außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters liegen (z.B. Störungen bei Dritten, Internet-Backbone, Hosting-Provider, Zahlungsdienstleister), begründen keinen Anspruch des Kunden auf Schadensersatz oder Minderung.
§ 7 Nutzungsrechte an der Software und Inhalten
- Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der gebuchten Funktion der Software ein, beschränkt auf die in diesen AGB und der Produktbeschreibung dargestellten Zwecke und die Laufzeit des betreffenden Vertrages.
- Es ist dem Kunden untersagt,
- die Software oder Teile davon Dritten (außer eigenen Mitarbeitern oder ausdrücklich erlaubten Nutzern) zur Nutzung zu überlassen,
- Schutzmechanismen der Software zu umgehen,
- die Software zu dekompilieren, zurückzuentwickeln oder sonst den Quellcode zu ermitteln, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.
- Vom Kunden mit der Software erzeugte Inhalte (z.B. Grundrisse, Visualisierungen, Exporte, etc.) stehen – vorbehaltlich etwaiger Rechte Dritter – grundsätzlich dem Kunden zu. Der Anbieter erhält jedoch das Recht, diese Inhalte anonymisiert und aggregiert zur Verbesserung der Software (z.B. zur Weiterentwicklung von Funktionen, statistischen Zwecken) zu nutzen, soweit dem keine überwiegenden Interessen des Kunden entgegenstehen.
§ 8 Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
- Der Kunde ist für die Inhalte, Daten und Informationen, die er in die Software eingibt oder hochlädt, allein verantwortlich. Er stellt sicher, dass keine Rechte Dritter verletzt werden (z.B. Urheber-, Persönlichkeits-, Marken- oder Datenschutzrechte).
- Der Kunde verpflichtet sich insbesondere,
- keine rechtswidrigen Inhalte zu speichern oder zu verbreiten,
- keine Schadsoftware oder Viren einzubringen,
- die Software nicht missbräuchlich (z.B. zur automatisierten Massenversendung unerwünschter Nachrichten) zu nutzen,
- bei gewerblicher Nutzung die ggf. erforderlichen Informationen/Impressumsangaben gegenüber eigenen Endkunden bereitzustellen.
- Der Kunde ist verpflichtet, eigene wesentliche Daten regelmäßig und eigenverantwortlich zu sichern, insbesondere wenn er diese außerhalb der Software weiterverwendet (z.B. Exporte, Kundenprojekte). Die Software ersetzt keine professionelle Archiv- oder Backup-Lösung.
- Verstößt der Kunde schuldhaft gegen diese Pflichten und wird der Anbieter deswegen von Dritten in Anspruch genommen, stellt der Kunde den Anbieter von diesen Ansprüchen frei und ersetzt dem Anbieter die in diesem Zusammenhang entstehenden Schäden (einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten).
§ 9 Besondere Hinweise zu Grundrissen und Berechnungen (Haftungsbegrenzung)
- Die Software „immotools24“ dient der Erstellung und Bearbeitung von Grundrissen, Flächen, Bemaßungen und sonstigen Visualisierungen. Die damit erzeugten Daten und Darstellungen dienen in der Regel nur der Orientierung und Visualisierung und erheben keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit oder Eignung für statische Berechnungen, baurechtliche Genehmigungen oder Ausführungsplanung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
- Maßangaben, Flächenberechnungen und sonstige Werte können – je nach Datenbasis, Eingaben des Kunden, Auflösung und technischen Grenzen – abweichen. Der Kunde ist verpflichtet, diese Angaben vor einer Verwendung für rechtlich oder technisch relevante Zwecke (z.B. Bauantrag, Vertragsgrundlagen, Flächenangaben im Exposé, Mietvertrag) eigenverantwortlich zu prüfen bzw. von Fachleuten prüfen zu lassen.
- Für Schäden, die daraus resultieren, dass der Kunde ohne eigene Prüfung allein auf der Grundlage der mit der Software erstellten Grundrisse, Flächen oder Berechnungen rechtlich oder technisch relevante Entscheidungen trifft, haftet der Anbieter nur im Rahmen von § 11 dieser AGB.
§ 10 Gewährleistung (Mängelrechte)
- Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.
- Ein Mangel liegt insbesondere vor, wenn die Software die nach der Produktbeschreibung geschuldete Funktionalität nicht aufweist und dadurch die vertragsgemäße Nutzung erheblich beeinträchtigt wird.
- Der Kunde hat Mängel möglichst präzise zu dokumentieren (z.B. Screenshots, Fehlerbeschreibungen) und dem Anbieter mitzuteilen, um eine zügige Fehleranalyse zu ermöglichen.
- Der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung (Fehlerbehebung oder Bereitstellung einer korrigierten Version / Workaround) berechtigt. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie unzumutbar, kann der Kunde – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften – Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
- Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche an der Software – außer in Fällen grober Fahrlässigkeit, Vorsatz, Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit – 12 Monate ab Bereitstellung der jeweiligen Funktion. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 11 Haftung
- Der Anbieter haftet dem Kunden unbeschränkt für Schäden aus
- der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie
- für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
- Bei einfach fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Anbieter – vorbehaltlich Abs. 1 – nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Die Haftung für sonstige leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen.
- Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie oder im Falle arglistigen Verschweigens eines Mangels bleibt unberührt.
- Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.
§ 12 Laufzeit und Kündigung (bei wiederkehrenden Leistungen)
- Einmalige Käufe
Bei rein einmaligen Käufen von Funktionen endet das Vertragsverhältnis hinsichtlich dieser Leistung automatisch mit vollständiger Bereitstellung der jeweiligen Funktion. Eine Kündigung ist insoweit nicht erforderlich. - Monatliche Abonnements
Sofern im Bestellprozess ausdrücklich als „monatliches Abonnement“ gekennzeichnet, wird der Vertrag über die Nutzung der entsprechenden Funktion zunächst für die Dauer von einem Monat geschlossen. Der Abrechnungszeitraum beginnt mit der Freischaltung der abonnierten Funktion bzw. mit dem im Bestellprozess angegebenen Startdatum. - Automatische Verlängerung
Das monatliche Abonnement verlängert sich jeweils automatisch um weitere einen Monat, wenn es nicht von einer der Parteien gemäß Absatz 4 rechtzeitig gekündigt wird. - Kündigungsfrist
Das Abonnement kann von beiden Parteien jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden. Die Kündigung muss spätestens 24 Stunden vor Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums beim Anbieter eingehen. - Form der Kündigung
Der Kunde kann das Abonnement entweder- online über sein Kundenkonto (z.B. über eine dort bereitgestellte Kündigungsfunktion) oder
- in Textform (z.B. per E-Mail an die im Impressum bzw. Kundenbereich angegebene Kontaktadresse) kündigen.
- Außerordentliche Kündigung
Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Fortsetzung des Vertrags bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist für die kündigende Partei unzumutbar wäre.
§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher (digitale Inhalte/Dienstleistungen)
A. Widerrufsrecht
- Wenn der Kunde Verbraucher ist, steht ihm bei ausschließlich mittels Fernkommunikationsmitteln (z.B. Online-Bestellung) geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen zu.
- Die Einzelheiten des Widerrufsrechts ergeben sich aus der nachfolgenden Widerrufsbelehrung.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Design & Desktop LLC
1111b South Governors Avenue, STE 48027
Dover, DE 19904, USA
E-Mail: info@immotools24.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür ein Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Design & Desktop LLC
1111b South Governors Avenue, STE 48027
Dover, DE 19904, USA
E-Mail: info@immotools24.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür ein Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
B. Besonderer Hinweis zum Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten / sofortiger Ausführung
- Bei Verträgen über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden (z.B. Online-Zugriff auf Softwarefunktionen), erlischt Ihr Widerrufsrecht, wenn
- wir mit der Ausführung des Vertrages begonnen haben, nachdem Sie
- ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnen, und
- Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages Ihr Widerrufsrecht verlieren.
- Der Anbieter wird diese Zustimmung und Bestätigung im Bestellprozess gesondert abfragen (z.B. durch Anklicken einer Checkbox).
§ 14 Datenschutz
- Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des anwendbaren Datenschutzrechts.
- Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters geregelt, die nicht Bestandteil dieser AGB ist, aber ergänzend gilt.
- Soweit der Kunde die Software im Verhältnis zu eigenen Kunden/Geschäftspartnern einsetzt und dabei personenbezogene Daten an den Anbieter übermittelt, kann ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) erforderlich sein. Der Anbieter wird dem Kunden ein entsprechendes Vertragsmuster auf Anfrage zur Verfügung stellen.
§ 15 Änderungen der AGB
- Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht (z.B. Gesetzesänderung, Erweiterung der Leistungen, Änderung der technischen Rahmenbedingungen) und die Änderungen dem Kunden zumutbar sind.
- Über Änderungen der AGB wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig in Textform informieren. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb einer in der Änderungsmitteilung genannten angemessenen Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs wird der Anbieter gesondert hinweisen.
§ 16 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Europäischen Union bleiben zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt.
- Gerichtsstand
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Hamburg ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag.
- Im Übrigen ist – soweit gesetzlich zulässig – Hamburg Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis. Gesetzliche besondere Gerichtsstände, insbesondere für Verbraucher, bleiben unberührt.
§ 17 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Vertragslücken.